|
23. November 2011 – Meininger Tageblatt
Der Bundestag hat gestern mit den
Stimmen aller Fraktionen eine
Resolution zur Mordserie der Neonazi-Bande aus Zwickau einstimmig beschlossen.
Auszüge im Wortlaut:
„I. Wir trauern um Enver Simsek und
Abdurrahim Özüdogru aus Nürnberg,
Süleyman Tasköprü aus Hamburg, Habil
Kibc aus München, Yunus Turgut
aus Rostock, Ismal Yasar aus Nürnberg,
Theodoros Boulgarides aus
München, Mehmet Kubasik aus Dortmund,
Halit Yozgat aus Kassel und
Michèle Kiesewetter aus Heilbronn.
Wir fühlen mit den Angehörigen der
Opfer, die geliebte Menschen verloren
haben. Die Unbegreiflichkeit des Geschehenen,
die jahrelange Ungewissheit
über Täter und ihre Motive, waren
und sind eine schwere Belastung
für die Betroffenen.
Wir sind zutiefst beschämt, dass nach
den ungeheuren Verbrechen des nationalsozialistischen
Regimes rechtsextremistische
Ideologie in unserem
Land eine blutige Spur unvorstellbarer
Mordtaten hervorbringt.
Wir erwarten, dass die Morde mit aller
Konsequenz zügig aufgeklärt werden.
Wir erwarten zugleich, dass Zusammenhänge
dieser Mordtaten und
ihr rechtsextremistisches Umfeld umfassend
ermittelt werden.
|
|
weiter …
|
|
|
4. Februar 2012 – MDR
Der Terror der "NSU" und ihre Verwurzelung in Thüringen.
Beim MDR in Erfurt ist eine Sonderausgabe des 3sat-Ländermagazins produziert worden.
|
|
|
19. November 2012 – Meininger Tageblatt
Meiningen – Das Bildungszentrum
der Thüringer Polizei präsentiert am
Donnerstag, 22. November, eine weitere
Auflage der „Meininger Gespräche“.
Um 18 Uhr findet im Audimax
des Bildungszentrums, Friedenssiedlung
6 in Meiningen, die Vorstellung
des Buches von Toralf Staud und Johannes
Radke: „Neue Nazis. Jenseits
der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten
und der Terror von
rechts“ statt.
Der Autor Toralf Staud selbst wird
das Buch präsentieren. Der Eintritt
ist frei.
|
|
|
3. November 2012 – Meininger Tageblatt
Der 4. November 2011 gilt als der Tag,
an dem die NSU-Terrorzelle aufflog.
Doch vom Morgen dieses Freitags an dauerte
es eine Woche, bis nach einem Banküberfall
in Eisenach die ganze Dimension
des Falles deutlich wurde.
|
|
weiter …
|
|
|
Die Erkenntnis war für
viele in Jena ein Schock:
Die Drei vom „Nationalsozialistischen
Untergrund“
lebten jahrelang unbehelligt
in der Stadt. Heute
wirft die Ursachenforschung
neue Fragen auf.
Von Thomas Bickelhaupt
Jena – Das bunte Bild ist für das
Dienstzimmer eines Oberbürgermeisters
eher untypisch. „Keine Panik
in Jena“ steht auf der Zeichnung,
die einen Rockstar auf der Bühne darstellt.
Sie erinnert an ein Konzert mit
Udo Lindenberg vor einem Jahr. Wenige
Tage nach dem 4. November
2011, an dem der „Nationalsozialistische
Untergrund“ (NSU) von Jenaer
Neonazis aufflog, setzte der Hamburger
Altrocker ein Zeichen gegen den
Vorwurf, die Stadt sei eine braune
Hochburg.
|
|
weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 1 - 9 von 938 |