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Presseschau
Protest gegen NPD-Visite in Flüchtlingsunterkunft Drucken
19. Oktober 2012 – Meininger Tageblatt
 
Im Wartburgkreis sorgt der Plan der NPD für Empörung, mit einer Besichtigung der Flüchtlingsunterkunft in Gerstungen zu provozieren. Das Innenministerium in Erfurt sieht Chancen, den Besuch doch noch zu verhindern.
 
Bad Salzungen – Der Umgang mit den zwei Kreistags-Abgeordneten der NPD wird im Wartburgkreis zum Politikum: Ein Antrag der beiden rechten Politiker, Zutritt zur Flüchtlingsunterkunft in Gerstungen zu bekommen, hat nun für heftigen Streit gesorgt. Parteien und Initiativen kritisieren Landrat Reinhard Krebs (CDU) scharf, weil er den NPD-Mitgliedern Zutritt gewähren will. Der wiederum ist verärgert darüber, dass sich nicht an Absprachen gehalten worden sei und der NPD deshalb eine Plattform geboten werde.
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Anti-Hitler-Film am Sonntag im Kino Drucken
18. Oktober 2012 – Meininger Tageblatt
 
Meiningen – Im Meininger Kino ist an diesem Sonntag um 20 Uhr der Anti-Hitler-Film „Sein oder Nichtsein“ zu sehen. Der Klassiker mischt Komödie und makabre Realität und gehört zum Programm der Gedenkreihe, mit der an die Deportation Meininger Juden vor 70 Jahren erinnert wird.
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Linke wirft Geheimdienst Hilfe für Extremisten vor Drucken
18. Oktober 2012 – Meininger Tageblatt
 
Erfurt – Die Linke-Landtagsfraktion hat nach einem erneuten V-Mann-Verdachtsfall Geheimdiensten eine aktive Mitwirkung am Aufbau von Neonazi-Strukturen vorgeworfen. Der in jüngsten Medienberichten als V-Mann genannte fränkische Neonazi sei ein bundesweit hervorragend vernetzter Organisator der Szene gewesen und habe Aufbauarbeit für das Thüringer Netzwerk „Heimatschutz“ geleistet, sagte Fraktionsvize Martina Renner. Sein Name finde sich auch in einer Telefonliste des späteren NSU-Mitglieds Uwe Mundlos.
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Ausschuss wehrt sich gegen Schwärzung von NSU-Akten Drucken
17. Oktober 2012 – Meininger Tageblatt
 
Der Streit über ungeschwärzte Akten aus Thüringen wird zum Kräftemessen: Die Innenminister der Länder wollen Passagen nachträglich unkenntlich machen. Der NSU-Ausschuss will das verhindern.
Von Christiane Jacke
Berlin/Erfurt – Das Gerangel um hunderte Aktenordner aus Thüringen spitzt sich zu: Der Neonazi-Untersuchungsausschuss im Bundestag will keine umfangreiche Schwärzung der Papiere hinnehmen. „Ich habe nicht die Absicht, mir vorschreiben zu lassen, was ich lesen darf“, sagte der Vorsitzende Sebastian Edathy (SPD) in Berlin. „Eine Blanko-Vollmacht, willkürlich Schwärzungen vorzunehmen, wird es vom Ausschuss nicht geben.“ Die Innenminister der Länder wollen erreichen, dass Teile der Unterlagen nachträglich unkenntlich gemacht werden, um V-Leute zu schützen. Edathy sagte, das sei nur im Einzelfall denkbar. Ein Spitzentreffen heute soll eine Lösung in dem Streit liefern.
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In der vhs wird Rechtsrock-Film gezeigt Drucken
16. Oktober 2012 – Meininger Tageblatt
 
Meiningen – „Blut muss fließen“ ist der drastische Titel eines Filmes über Rechtsrock in Deutschland, zu dem am morgigen Mittwoch in die Volkshochschule Meiningen, Klostergasse 1, eingeladen wird. Zur Einführung in dieses Thema gibt es zu Beginn um 18 Uhr einen Kurzvortrag von Mikis Rieb von Mobit (Mobile Beratung in Thüringen für Demokratie – gegen Rechtsextremismus) über die Rechtsrock-Szene. Daran schließt sich unmittelbar die Filmvorführung an. Gast der Veranstaltung, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der vhs organisiert wird, ist auch der Regisseur des Films, Peter Ohlendorf, mit dem die Zuschauer nach der Vorführung über das Thema diskutieren können. Moderiert wird der Abend von dem Journalisten Reinhard Hucke. Der Eintritt zu Film und Diskussion ist frei.
 
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