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13. September 2012 – Meininger Tageblatt
Berlin – Verteidigungsminister Thomas de
Maizière (CDU) hat schon vor Monaten
von der Geheimdienst-Akte über den
Rechtsterroristen Uwe Mundlos gewusst.
Der Militärische Abschirmdienst (MAD)
informierte die Spitze des Ministeriums
kurz nach Auffinden eines Vermerks über
die Unterlagen Mitte März. De Maizière
nannte es unsensibel, dass sein Haus nicht
auch den NSU-Untersuchungsausschuss
des Bundestags dazu gezielt unterrichtete.
Der MAD gerät wegen der Aktenpanne zunehmend
unter Druck.
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13. September 2012 – Meininger Tageblatt
Meiningen – Der Eine-Welt-Verein
in Meiningen geht mit Jugendlichen
und Erwachsene vom 14. bis 21. Oktober
auf eine Bildungsreise nach Israel.
Auf dem Programm stehen Treffen
mit Holocaust-Überlebenden
und Studenten, künstlerische Workshops,
der Besuch der Gedenkstätte
„Yad Vashem“ sowie die Besichtigung
der Altstadt von Jerusalem, der
Bahai-Gärten in Haifa sowie der
Stadt Tel Aviv.
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Thüringens Ex-Innenminister
Dewes hat Fehler
eingestanden, die Politik
und Behörden beim Neonazi-Trio aus Jena gemacht
haben. Dafür übernehme
er politische Verantwortung.
Von Eike Kellermann
Erfurt – Fünf Jahre war Richard Dewes
Innenminister in Thüringen.
Der SPD-Politiker, zuvor Innen-Staatssekretär im Saarland, führte
das Ministerium von 1994 bis 1999.
Es waren die Jahre des anschwellenden
Rechtsextremismus. Jahre, in denen
auch drei Neonazis aus Jena radikal
wurden, erst Bombenattrappen,
dann echte Bomben bauten
und Anfang 1998 – als die Polizei
ihre Bombenwerkstatt aushob –
nach Sachsen in den Untergrund
flüchteten.
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12. September 2012 – Meininger Tageblatt
In die Affären um die Terrorzelle
NSU ist offenbar auch der Militärische
Abschirmdienst (MAD) verwickelt.
Der MAD – offiziell Amt für
den militärischen Abschirmdienst –
ist der Nachrichtendienst der Bundeswehr.
Bis 1984 trug er den Namen
Amt für Sicherheit der Bundeswehr.
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12. September 2012 – Meininger Tageblatt
Berlin – Bei der Aufarbeitung der Neonazi-Mordserie gerät der militärische Nachrichtendienst
MAD in Erklärungsnot. Die Geheimdienstler
sollen schon in den 1990er-
Jahren eine Akte über den späteren Rechtsterroristen
Uwe Mundlos geführt und versucht
haben, ihn als Informanten anzuwerben.
Das wurde gestern auf Umwegen
im NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag
bekannt. Die Akte ist inzwischen
vernichtet. Abgeordnete sprechen von einem
Skandal.
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