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Mühlhausen/Anrode/Nordhausen –
Schüler einer Berufsschule in Mühlhausen
(Unstrut-Hainich-Kreis) haben am Freitag
einen 19-Jährigen festgehalten und ihm
mit einem Stift ein Hakenkreuz auf die
Stirn sowie einen Hitler-Bart gemalt. Der
Fall wurde erst gestern bekannt. Polizeisprecher
Thomas Soszynski sprach von einer
„abscheulichen Tat“.
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Der umstrittene Ex-Präsident
des Thüringer Verfassungsschutzes,
Helmut
Roewer, muss erneut vor
den Untersuchungsausschuss
zum Rechtsterror.
Von Eike Kellermann
Erfurt – Der Ausschuss wird am
Montag die Befragung Roewers fortsetzen,
die im Juli in einer Nachtsitzung
abgebrochen worden war. Bereits
am Dienstag will der Ausschuss
erneut den früheren Innenminister
Richard Dewes (SPD) hören. Roewer
und Dewes waren Amtsinhaber zu
der Zeit, als das Jenaer Neonazi-Trio
Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe
sich radikalisierte und in den Untergrund
ging.
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8. September 2012 – Meininger Tageblatt
Erfurt – Nach einem Zeitungsbericht
soll es weitere Verbindungen von
Thüringer Polizisten zur rechtsextremen
Szene gegeben haben. Im Zusammenhang
mit den Ermittlungen
zum Terrortrio Nationalsozialistischer
Untergrund (NSU) soll eine Beamtin
bei einer Befragung durch das
Bundeskriminalamt Anfang 2012 zugegeben
haben, sie kenne Rechtsextremisten
„privat wie dienstlich“.
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6. September 2012 – Meininger Tageblatt
Jena – Die Jenaer Burschenschaft
„Normannia“ hat nach Erkenntnissen
des Thüringer Innenministeriums
jahrelang Kontakte zur NPD
und zum Umfeld des Neonazi-Trios
Nationalsozialistischer Untergrund
(NSU) unterhalten. Der ehemalige
NPD-Funktionär Ralf Wohlleben
und ein weiterer Jenaer Neonazi hätten
persönliche Kontakte zu der Studentenverbindung
gepflegt und an
deren Veranstaltungen teilgenommen,
heißt es in der Antwort des
Ministeriums auf eine Anfrage der
Linken.
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4. September 2012 – Meininger Tageblatt
Mainz/Wiesbaden – Der Präsident
des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke,
warnt vor einer Eskalation der
Gewalt zwischen islamfeindlichen
und salafistischen Gruppen in
Deutschland. Durch Provokationen
rechter Gruppen wie Pro NRW, Pro
Deutschland und auch der NPD
schaukele sich der Konflikt weiter
auf, sagt Ziercke. Die Rechtsextremen
wollten Gewaltaktionen von salafistischen
Muslim-Gruppierungen
auslösen.
dpa
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